Kreislaufwirtschaft und Lieferkettengesetz

Kreislaufwirtschaft

CO2-Reduktion durch Kreislaufwirtschaft

Wir leben in einer Welt mit nichterneuerbaren/endlichen Ressourcen. Trotzdem ist die Gesellschaft geprägt von extremem Konsum und Massenproduktion, welche nur schlecht mit Ressourcenknappheit kombinierbar ist. Ob dieses Geschäftsmodell deshalb eine Zukunft hat, ist fraglich, sofern die Erde weiterhin von uns Menschen bewohnt werden soll. Es steht also ein Wandel in der Wirtschaft an, ein Übergang mit Blick auf das Klima und Produktnachhaltigkeit.

Hier kommt die Circular Economy (Kreislaufwirtschaft) zum Tragen. Ihr Ziel ist es, Rohstoffe so lange wie möglich wieder neu verwenden zu können – im Kreislauf zu behalten. Dieser Prozess gestaltet den Lebensweg eines Produkts nicht nur ressourcenschonenderumweltfreundlicher, sondern auch kostengünstiger. Dafür müssen jedoch Denkweisen verändert werden, z. B. müssen Produkte direkt mit dem Kreislaufsystem im Kopf designt werden.

Ökosysteme werden so weniger Opfer von zu starken Umweltbelastungen und der Verlust von Biodiversität fällt geringer aus. Nur so ist es möglich innerhalb der Grenzen unserer Umwelt zu leben und nicht darüber hinaus.

CO2-Einsparung​

Wenn es gelingt, importierte Rohstoffe durch recycelte auszutauschen, sinkt die Umweltbelastung um ein Vielfaches. In Deutschland allein wäre wohl so eine Einsparung von 5,5 Millionen Tonnen CO2 möglich (BDI 2021). Eine Umstellung auf Circular Economy könnte so potenziell die Treibhausgasemissionen um 39 % und den Rohstoffverbrauch um 28 % senken.

Folgendes Modell ist für die Kreislaufwirtschaft maßgeblich:

CO2-Einsparung durch Kreislaufwirtschaft

Lieferkettengesetz

Trotz der großen Bemühungen vieler Unternehmen, selbst etwas gegen Umweltschäden zu tun, stoßen diese immer wieder an ihre Grenzen. Das Problem: Der größte Teil der Schäden an Umwelt, aber auch Menschenrechtsverletzungen sind auf die Zulieferer zurückzuführen. 

Deutschland hatte sich bereits im letzten Jahr zu einem Lieferkettengesetz verpflichtet. Die EU-Kommission geht in diesem Jahr noch einen Schritt weiter. Demnach sollen nicht nur Unternehmen mit 3.000 bzw. 1.000, sondern schon ab 500 Mitarbeitern dazu verpflichtet sein ihre gesamte Lieferkette zu überprüfen und Sozial- und Umweltstandards einzuhalten. Auch eine zivilrechtliche Haftung bei Missständen unter Zulieferern steht im Raum.

Dieses Gesetz ist nicht nur ein Gewinn für die Umwelt und die Angestellten der Zulieferer, sondern offeriert auch Geschäftsvorteile gegenüber der Konkurrenz und Potenziale für den eigenen Erfolg. Energie- und ressourceneffizientes Arbeiten wird erleichtert. Eine ständige Überwachung der Lieferkette ermöglicht außerdem das Erkennen von Schwierigkeiten bevor sie zu Problemen werden.

Zwei Entwicklungen, die es Unternehmen ermöglichen, aber auch verpflichten, einen Beitrag zu mehr Klima- und Ressourcenschutz zu tun.

Quellen:

Statistischen Bundesamt
Packaging Journal
Umweltbundesamt
The Climate Choice (1)
The Climate Choice (2)

11.07.2022

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